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Glossar

Aus Photovoltaik Wiki

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] A

  • Amorph: (Griechisch: ohne Gestalt) Das Material ist nicht in regelmäßigen Kristallgittern angeordnet und hat somit keine geordneten Strukturen. Amorphe Siliziummodule werden durch Aufdampfen von Silizium auf eine Trägerplatte (Glas, Blech, ...) hergestellt. Durch den geringen Materialverbrauch und den relativ einfachen Prozess ergeben sich geringe Produktionskosten. Der Wirkungsgrad der Module liegt jedoch noch dauerhaft deutlich unter denen von Monos oder Polys.
  • unter Ausrichtung versteht man die Himmelsrichtung, in die die Moduloberfläche zeigt.
Nord = 0 Grad; Ost = 90 Grad; Süd = 180 Grad; West = 270 Grad
  • AC: ( alternating current ) ist die Bezeichnung für Wechselstrom.
Wechselstrom bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung ( Polung ) periodisch und in steter Wiederholung meist sinusförmig ändert.
  • Ah:
Ah (Amperestunde) ist eine Einheit für die Ladungsmenge. Eine Amperestunde ist dabei die Ladungsmenge, die - wenn man die beiden getrennten Ladungen verbindet - über eine Zeit von einer Stunde einen konstanten Strom von 1A liefern könnte. Quelle: Sonnenertrag. Die SI-Einheit für die Ladung ist C (Coulomb). Dabei ist 1 C = 1 As (Amperesekunde) = 1/3600 Ah.
  • Air Mass in Zusammenhang mit Photovoltaik:
Das Spektrum der Solarstrahlung ist abhängig von der Weglänge des Lichts durch die Erdatmosphäre. Entsprechenden Längenmaßen sind entsprechende Spektren und Strahlungsleistungen zugeordnet.
Ein schräger Einfall des Sonnenlichts bedeutet eine Abschwächung der Strahlungsleistung und eine Änderung des Spektrums. Für vergleichende Messungen wurden verschiedene Spektren und Strahlungsleistungen definiert. AM 0 ist das Spektrum außerhalb der Atmosphäre (extraterrestrisches Spektrum) im Weltraum, die Strahlungsleistung beträgt dort 1367 W/m2 (Solarkonstante). AM 1 ist das Spektrum der senkrecht auf die Erdoberfläche fallenden Sonnenstrahlen, d. h. die Sonne muss dafür genau im Zenit stehen und die Strahlen legen damit den kürzesten Weg auf die Erdoberfläche zurück. Für AM 1,5 ergibt sich ein Zenitwinkel von etwa 48,2°. Bei diesem Spektrum beträgt die globale Strahlungsleistung 1000 W/m², aus diesem Grunde wurde AM 1,5 als Standardwert für die Vermessung von Solarmodulen eingeführt. Das Spektrum AM 1,5 ist in der Norm IEC 904-3 (1989) Teil III festgehalten.
  • Amorph, Dünnschicht oder CIS:
nennt man Module, die eine wenige Mikrometer dünne chemische Schicht zwischen 2 Glasplatten haben. Fälschlicherweise sagt man, dass diese Module bei diffusem Licht mehr Ertrag bringen. Das stimmt aber leider nur pro kwp und nicht bei der Fläche. Amorphe Module besitzen nur einen Wirkungsgrad von 8 - 10%, dadurch entsteht eine mind. 25 - 40% größere Fläche pro kwp.
  • Ampere (A): nach Andre Marie Ampere
Maßeinheit für die elektrische Stromstärke.
  • Aufgeständert:
Es gibt verschiedene Gründe PV - Anlagen aufzuständern und so die Neigung oder Ausrichtung zu korrigieren. Am häufigsten findet man Aufständerungen auf Flach-, aber auch auf Ost- oder Westdächern. Bei Westdächern ist der Kosten - Nutzen Effekt eher gering. Bei Flachdächern oder Dächern mit Neigungen unter 20° sollte man über die Möglichkeit nachdenken. Das Bild rechts ist ein Pultdach mit Neigung nach Westen. Durch die Aufständerung wurde eine Neigung von 30° mit Ausrichtung 165°. Es ist natürlich jede Neigung und jede Ausrichtung möglich.
  • Azimut Winkel: arab. As - sumut ( Die Wege )
Der Azimutwinkel ist schwer zu erklären, aber in der Photovoltaik ist bei einer Ausrichtung von 180° Süd der Azimut 0. Eine Ausrichtung nach 200° Süd - Südwest ist Azimut + 20° und eine Ausrichtung nach 160° Süd - Südost wäre Azimuth - 20°

[bearbeiten] B

  • Bypass - Diode:
In einer Photovoltaikanlage werden mehrere Module in einem String betrieben. Um im aktiven Betrieb keine Schäden zu verursachen muss in jedem Modul eine Bypass oder Freilauf Diode vorhanden sein. Dies verhindert, dass Strom in ein Modul zurückfließt, falls ein Modul mal verschattet ist oder ein anderes Problem auftaucht. Durch die Diode wird die Verpolung verhindert und der Strom im String wird aufrechterhalten.

[bearbeiten] C

  • CIGS Technologie: C - Cu (Kupfer), I - Indium, G - Gallium, S - Selen
Ein weiterer Ableger der Dünnschichttechnologie. Siehe CIS. Verschiedene Firmen versuchen, schnellstmöglich verschiedene Halbleitermaterialien so zu mischen, dass eine größtmögliche Energieausbeute erzielt wird. Noch zu erwähnen wäre der Punkt ( Kostengünstig )
  • CIS Technologie: C – Cu (Kupfer), I – Indium, S – Selen
Mit einer nur 1 / 1000 mm dicken Beschichtung ist diese Modulart in der Herstellung wesentlich günstiger. Man kann diese Dünnschichtmodule in einem vollautomatischen Fertigungsprozess herstellen. Das Trägermaterial (Fensterglas) wird durch Verdampfungsprozesse mit einer aktiven, wenige Mikrometer dicken CuInSe2-Struktur beschichtet. Leider liegen die Kosten für den Verbraucher deutlich höher als bei kristallinen Modulen.
  • CDTE Technologie:
Cadmiumtellurid ist ein binärer Verbindungs-Halbleiter. CdTe ist ein Halbleiter, der durch die Umwandlung von Cadmium und Tellur aus seinen Elementarformen in eine stabile Halbleiterverbindung hergestellt wird.

[bearbeiten] D

  • Datenlogger lesen die Daten aus dem Wechselrichter aus. Diese Daten können dann in Tabellen oder Grafiken dargestellt werden.
  • unter Dachneigung versteht man die Schräge der Dachfläche. 90° = senkrecht 0° = waagerecht
  • DC: ( direct current ) Gleichstrom
Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, der Betrag und Richtung nicht ändert.


  • Degradation: lat. degrado = herabsetzen
Mit Degradation ist gemeint, dass PV - Module über einen Zeitraum von Jahren oder Jahrzehnten einen Teil ihrer Leistung verlieren und weniger Strom erzeugen. Leider ist zu diesem Thema noch keine Langzeitstudie verfügbar. Aussagen über das Ausmaß der Degradation sind letztendlich nur Schätzungen. Allgemein geht man von einer Degradation von 10 bis 20 % über einen Zeitraum von 20 Jahren aus.
  • Derating:
Derating ist wenn der Wechselrichter aufgrund zu großer Wärme seine Leistung reduziert. Der Wechselrichter schützt sich selber vor dem Hitzetod.

[bearbeiten] E

  • E - Total:
ist die Gesamtsumme der erzeugten Energie.
  • EEG: - erneuerbare Energien Gesetz.
Das EEG regelt die Einspeisevergütungen zwischen EVU ( Energieversorger ) und dem Energieerzeuger. Hier werden Laufzeit, Ablauf und Höhe der Vergütung für alle regenerative Energien genau geregelt. Irrtümlicherweise wird das EEG als staatliche Subvention angesehen, was überhaupt nicht der Fall ist. Ganz im Gegenteil. Der Staat verdient noch an den Arbeitsplätzen und dem Umsatz aus diesen Energien.


  • ENS:
Eine Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen (ENS) ist eine automatische Freischaltstelle für kleine Stromerzeugungsanlagen (bis 30kWp).
Nach dem Entwurf der DIN VDE0126-2005 kann bei kleinen Stromerzeugungsanlagen, die in das öffentliche Niederspannungsnetz einspeisen, auf die bisher vorgeschriebene, jederzeit dem Energieversorgungsunternehmen zugängliche Freischalteinrichtung verzichtet werden, wenn diese über eine ENS verfügen.
Bei der ENS handelt es sich um eine Sicherheitseinrichtung. Entsteht bei der Abtrennung eines Teilnetzes ein ungewolltes Inselnetz, wird dies erkannt und der Erzeuger wird vom Netz getrennt.
Es werden die Spannung, Frequenz und die Impedanz des Netzes überwacht. Die Inselbildung wird entweder an einem Sprung der Netzimpedanz oder durch das Überschreiten von Frequenz- oder Spannungsgrenzwerten erkannt. Bei einphasigen Wechselrichtern kann die Spannungsüberwachung auch dreiphasig ausgeführt werden. Dann entfällt die Impedanzüberwachung. Bei trafolosen Wechselrichtern ist zusätzlich noch eine Isolationsüberwachung und ein allstromsensitiver Fehlerstromschutzschalter vorgeschrieben.
Das eigentliche Besondere an der ENS ist, dass sie redundant ausgeführt ist. Das bedeutet, daß die Überwachungseinrichtungen zweifach aufgebaut sind. Die Wahrscheinlichkeit, daß beide (unabhängigen) Überwachungssysteme ausfallen, ist sehr gering. Deshalb kann bei Anlagen mit ENS auf eine dem Energieversorgungsunternehmen zugängliche Freischalteinrichtung, und die jährliche Überprüfung der Freischalteinrichtung verzichtet werden.
Erarbeitet wurden die Anforderungen an eine ENS von der Berufsgenossenschaft (BG) für Feinmechanik und Elektrotechnik in Koeln, zusammen mit der VDEW-Projektgruppe "TAB für Kleinkraftwerke".
Die ENS und damit der Entwurf der DIN VDE0126-2005 wird von den deutschen Energieversorgungsunternehmen anerkannt und umgesetzt. Eine Übernahme in das europäische Normenwerk ist aber derzeit unwahrscheinlich.
Benutzer ING Schröder Walter, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation
  • EVU:
Als EVU bezeichnet man das EnergieVersorgungsUnternehmen, der Ihnen den Strom abnimmt. Das EEG geht davon aus, dass der Netzbetreiber Ihrer Stadt dafür zuständig ist.


[bearbeiten] F

  • Fac:
Mit Netzfrequenz bezeichnet man die in einem Stromnetz herrschende Frequenz des elektrischen Stroms. Die Einheit der Frequenz ist das Hertz, abgekürzt Hz. Die Einheit Hertz ist nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt.
  • Fassadenanlage:
Als Fassadenanlage bezeichnet man Anlagen, die senkrecht am Gebäude angebracht sind. Meist sind dies amorphe Module oder Dünnschichtmodule, weil diese auch rahmenlos zu bekommen sind und das Erscheinungsbild zusammen mit den Fenstern einheitlicher wirkt. Im übrigen sind durch die geringeren Erträge die Vergütungen ( + 5 €Cent pro kwh ) etwas höher.
  • Flashliste:
Wenn Sie eine Photovoltaikanlage kaufen, sollten Sie eine so genannte Flashliste bekommen. Hier drauf sind die Leistungsdaten Ihrer Module lt. STC eingetragen. Wichtig wird das Ganze bei größeren Anlagen mit mehreren Wechselrichtern oder String Wechselrichtern. Falls das bei Ihnen zutrifft, sollten Sie darauf bestehen und die Module nach Leistung sortieren lassen. Das schwächste Modul gibt pro String oder WR die Leistung vor. Bei Sortierung können also ein paar Prozent Mehrleistung für Sie raus springen.

[bearbeiten] G

  • Generator bei Photovoltaik: Lat. : Erzeuger
Normalerweise wandelt ein Generator mechanische Energie in elektrische um. Aber auch eine Solarstromanlage auch Photovoltaik oder Fotovoltaikanlage genannt wird als Generator bezeichnet. Ein Modul besteht aus vielen Zellen, und ein Generator aus mehreren hintereinander geschalteten Modulen. Das wird dann als PV - Generator bezeichnet. Er wandelt Sonnenenergie in elektrische Energie um.
  • Globalstrahlung:
nennt man direkte oder indirekte Sonneneinstrahlung auf eine horizontale Fläche der Erde Ausführlichere Infos bekommen Sie bei Wikipedia

[bearbeiten] H

  • HotSpot:
Durch partielle Verschattung einzelner Zellen eines Moduls können diese zu stark erhitzen und zerstört werden. Pro Modul sind meherer Zellen zu einem String in Reihe verschaltet. So ein verschattete Zelle kann sich in Annäherung wie ein Widerstand verhalten, durch den der gesamte Strom des Strings fließt, der die einzelne Zelle bis zur Zerstörung erhitzen kann. Dieser Effekt wird durch parallel verschaltete Bypass oder Freilaufdioden verhindert.
Beispiel: http://www.photovoltaikforum.com/ftopic10403.html


  • HIT ( Hybrid intrinsic thin layer )
Die so genannten HIT - Module werden von Sanyo hergestellt. Die Photovoltaik-Zelle besteht aus monokristallinen Hybrid - Wafern, beschichtet mit dünnem amorphem Silizium. Vorteil bei dieser Technik ist die Überlegenheit bei hohen Temperaturen. Durch einen besseren (d.h. betragsmäßig kleineren) Temperaturkoeffizienten bringen diese Module hauptsächlich bei hohen Temperaturen bessere Ergebnisse.

[bearbeiten] I

  • Inselanlage:
Als Inselanlage bezeichnet man PV - Anlagen, die nicht an ein öffentliches Netz angeschlossen sind. Meist wird der produzierte Strom in Akkus ( Akkumulatoren ) gespeichert. Bisher macht eine Inselanlage wirklich nur Sinn, wenn kein Netz vorhanden ist. Das Speichern in Akkus ist noch aufwändig und kostenintensiv.


  • Indachanlage:
Als Indachanlage bezeichnet man Solarkollektoren oder Photovoltaikmodule, die direkt auf ein wasserfestes Unterdach aufgebracht werden.
Vorteil: Durch das Versenken im Ziegeldach sieht das Modulfeld optisch sehr gut aus.
Nachteil: Die Wärme kann schlecht entweichen. Der Ertrag der Photovoltaikanlage ist geringer als der einer vergleichbaren Aufdachanlage, da sich die Module stärker aufheizen und somit weniger Leistung abgeben können (vgl. Temperaturkoeffizient). Bei Solarkollektoren kann es durch die Wärmeentwicklung zu Schwitzwasser ( Schimmel oder Fäulnis ) kommen.

[bearbeiten] J

[bearbeiten] K

  • Konzentratortechnologie: Hier wird das Sonnenlicht mittels Linsen konzentriert und auf winzige hochwertige Solarzellen geleitet. Dadurch werden Wirkungsgrade von 30 - 40% erreicht. Die Konzentratortechnologie ist zwar nicht neu, steht aber erst kurz vorm Durchbruch.
kwp: Wp bzw. kWp ist die Maßeinheit für die "Spitzenleistung" aus dem engl. ( kilo - ) Watt - peak ( peak = Spitze ).
Speziell in der Photovoltaik ist dies als Maßeinheit für die genormte Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Solarmoduls gebräuchlich. Entgegen der herkömmlichen Meinung handelt es sich dabei nicht um die Leistung der Zelle oder des Moduls bei höchster Sonneneinstrahlung. Der auf dem Modul angegebene Wert bezieht sich auf die Leistung bei Testbedingungen, die dem Alltagsbetrieb nicht direkt entsprechen. Die Testbedingungen dienen zur Normierung und zum Vergleich verschiedener Solarzellen oder Solarmodule. Die elektrischen Werte der Bauteile unter diesen Bedingungen werden in den Datenblättern angegeben. Es wird bei 25 °C Modultemperatur und 1000 W/m² Bestrahlungsstärke ( STC - Bedingungen, STC steht für Standard - Test - Conditions ) gemessen. Die Bestrahlungsstärke von 1000 W/m² kommt in Mitteleuropa über ein Jahr gesehen nicht sehr häufig vor ( je weiter südlich, desto häufiger ). Im normalen Betrieb haben Solarmodule bzw. die Solarzellen bei dieser Einstrahlung eine wesentlich höhere Betriebstemperatur als die im Test vorgesehenen 25 °C und damit auch einen deutlich niedrigeren Wirkungsgrad. Benutzer Nietze, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation

[bearbeiten] L

  • Laminat:
Als Laminat bezeichnet man eine Glasscheibe mit EVA-Folie- Verschaltete Solarzellennetz-TPE ( Schutzfolie-Wetterfest ) und dies wird dann Laminiert ( Vakuumgezogen und Verpresst ).Wenn dann der Alurahmen drum ist nennt man es Modul.


[bearbeiten] M

  • Module bestehen aus mehreren Solarzellen. Modultypen


  • MC Stecker: Multicontakt Stecker:
Mit Multikontakt Steckern werden Solarmodule miteinander verschaltet. Der Stecker erfüllt alle wichtigen normen wie IP65 usw.Quelle: Sonnenertrag
  • Monokristallin oder Einkristall:
Ein Einkristall ist ein Kristall, dessen Bausteine (Atome, Ionen oder Moleküle) ein einheitliches, homogenes Kristallgitter bilden. Dies unterscheidet Einkristalle von polykristallinen Aggregaten, verzwillingten Kristallen oder amorphen Substanzen.
Die Kristallstrukturanalyse zur Aufklärung von Molekülstrukturen ist heute eine Standardmethode der Chemie und der Biochemie. Hierfür ist jedoch die Kristallisation der Moleküle Voraussetzung, was insbesondere bei biologischen Molekülen sehr schwierig sein kann.
Idealerweise wird die Untersuchung an einem Einkristall durchgeführt. Manchmal ist dies unmöglich, da nicht genügend große Einkristalle einer Substanz zur Verfügung stehen. Heutzutage ist es zwar möglich selbst das Beugungsmuster von Kristallpulvern im Rahmen einer Kristallstrukturanalyse auszuwerten, allerdings geht hierbei durch Überlagerung von Beugungsmaxima Information verloren, sodass die Ergebnisse von geringerer Qualität sind. Doch selbst aufwändig gezüchtete Einkristalle besitzen noch Gitterfehler. Benutzer Thomasgl, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation Quelle: Sonnenertrag
  • Multi String Wechselrichter:
sind Wechselrichter die für jeden String einen eigenen MPP Tracking ( Maximum Power Point ) Damit ist es möglich unterschiedlich große Strings zu betreiben. Jeder String arbeitet dank MPP immer im optimalen Arbeitspunkt. Multistring eignen sich hervorragend zum Sortieren von Modulen, oder bei Verschattungsproblemen. Quelle: Sonnenertrag
  • MPP: Maximum Power Point:
Der Maximum Power Point ist der Punkt des Strom - Spannungs - Diagramms einer Solarzelle, an dem die größte Leistung entnommen werden kann, d.h. der Punkt, an welchem das Produkt von Strom und Spannung sein Maximum hat. Er ist nicht konstant und differiert in einem Intervall, welches von der Bestrahlungsstärke und dem Typ der Solarzellen abhängt.
Damit eine Solarzelle oder ein Solargenerator immer am MPP operiert, regelt oft ein so genannter MPP - Tracker die Spannung auf den benötigten Wert. Dieser variiert hierzu den entnommenen Strom um einen kleinen Betrag, errechnet jeweils das Produkt aus Strom und Spannung stellt den Stromwert in Richtung höherer Leistung nach. Dieses Verfahren führt ein Mikroprozessor ständig aus, sodass auch bei wechselnden Bestrahlungsverhältnissen (Faktor >10 zwischen bewölktem Himmel und Sonne) immer Leistungsanpassung vorliegt. Benutzer Sterio64, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation Quelle: Sonnenertrag

[bearbeiten] N

  • Neigungswinkel:
Als Neigungswinkel wird der Winkel bezeichnet in dem Module ( PV ) oder Kollektoren ( Thermik ) aufgestellt werden. Der Winkel kann je nach Breitengrad natürlich unterschiedlich sein. Bei uns in Deutschland geht man bei PV von einem optimalen Winkel von 30° von der Horizontalen gerechnet aus. Quelle: Sonnenertrag
  • Nennleistung:
Die Nennleistung ist die maximal mögliche Leistungsabgabe eines Moduls bei senkrechter Bestrahlung der Oberfläche. Das ganze wird nach STC berechnet. Quelle: Sonnenertrag
  • Nachgeführt:
Es gibt zwei Möglichkeiten eine Anlage nachzuführen: Ein- oder zweiachsig. Bei einachsig nachgeführten Anlagen handelt es sich meist um Fassadenanlagen, die entweder vertikal oder horizontal der Sonne entgegenschauen. Funktionsprinzip wie eine Jalousie. Bei zweiachsig nachgeführten Anlagen handelt es sich meist um Freilandanlagen. Diese Tracker oder Mover wie sie genannt werden, passen nicht nur Neigung, sondern auch die Ausrichtung der Sonne optimal an. Das bedeutet, dass die Energieausbeute im Sommer oder Winter, am Morgen oder am Abend immer optimal ist. Großer Nachteil dieser Anlagen ist der große Schatten den diese Anlagen werfen können. Natürlich ist das abhängig von Uhr und Jahreszeit. Quelle: Sonnenertrag

[bearbeiten] O

  • Oberflächenstruktur:
Die Oberflächenstruktur wird durch gezieltes Aufrauhen der Zelloberfläche durch mechanische oder chemische Verfahren erreicht. Dies ist bei der Saturn 7 Technologie ( BP ) der Fall. Man verspricht sich davon eine bessere Effizienz, weil die Oberfläche größer und die Reflexion geringer wird. Quelle: Sonnenertrag
  • Ohm: gewidmet Physiker Georg Simon Ohm, nach dem das Ohmsche Gesetz benannt wurde.
Das nach ihm benannte Ohmsche Gesetz stellt einen einfachen Zusammenhang zwischen der angelegten Spannung (Einheit: Volt, V) und dem daraus resultierenden Strom (Einheit: Ampere, A) für so genannte Ohmsche Leiter dar. Für Ohmsche Leiter gilt, dass der Widerstand nahezu eine Konstante ist, d.h. nur durch den Quotienten von Spannung und Strom gegeben ist. Das griechische Zeichen Ω steht für die Einheit des Widerstands. Quelle: Sonnenertrag

[bearbeiten] P

  • Pac:
ist die vom PV - Generator im Augenblick abgegebene Netzleistung. Also der Ist - Wert der gerade erzeugten Leistung.
  • Performance Ratio:
nennt man bei PV das Verhältnis zwischen dem tatsächlichen Ertrag und dem Sollertrag einer Photovoltaikanlage gute Anlagen haben eine PR von 70 - 80% Quelle: Sonnenertrag
  • Photovoltaik: oder im Kürzel auch PV genannt
Unter Photovoltaik (auch Fotovoltaik) versteht man die Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie. Sie ist seit 1958 zunächst in der Energieversorgung von Satelliten mittels Solarzellen im Einsatz. Mittlerweile wird sie zur Stromerzeugung auf der ganzen Welt eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, an Schallschutzwänden oder auf Freiflächen.
Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Photos - das griechische Wort für Licht - und Volta - nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrizität - zusammen. Benutzer Hydro, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation Quelle: Sonnenertrag
  • Polykristallin oder Vielkristall:
Ein Polykristall oder auch Vielkristall ist ein kristalliner Festkörper, dessen Kristallstruktur unregelmäßig ist. Er besteht aus vielen kleinen Einzelkristallen (sog. Kristallite), die durch Korngrenzen voneinander getrennt werden. Die meisten kristallinen Festkörper in der Natur sind polykristallin, es gibt aber auch monokristalline Stoffe, zum Beispiel haben Diamanten eine fast perfekt monokristalline Form. In der Technik wird monokristallines Silizium zur Herstellung von Mikrochips eingesetzt. Für Solarzellen wird aus Kostengründen meist polykristallines Silizium verwendet. Benutzer Schusch, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation Quelle: Sonnenertrag

[bearbeiten] Q

[bearbeiten] R

  • Riso:
So bezeichnet man den Isolationswiderstand z.B. bei Wechselrichtern Quelle: Sonnenertrag
  • RS485:
Ist eine Schnittstelle. Ein Daten Bus der viele Protokolle unterschiedlicher Wechselrichter oder Strings transportieren kann. Hier sind Längen bis 1000 m möglich. RS485 hat allerdings den Nachteil dass die Spannungs- - Schnittstelle nicht mit dem PC kompatibel ist. Dafür benötigen Sie einen RS485 Schnittstellenwandler Quelle: Sonnenertrag
  • RS232:
Ist eine serielle Schnittstelle die 2 Geräte miteinander verbindet, und Daten in jede Richtung sendet. Eine RS232 kann hier auch nur ca 12m Länge überwinden. Quelle: Sonnenertrag
  • RS485 Schnittstellenwandler:
Er hat die Aufgabe die Daten RS485 auf RS232 umzuwandeln und so für den PC brauchbar zu machen. Sie können mehrere WR an einen Schnittstellenwandler hängen und dann über die RS232 auf den PC transportieren. Datenlogger arbeiten in der Regel mit diesen Schnittstellen. Quelle: Sonnenertrag

[bearbeiten] S

  • Silizium:
Silizium ist eines der häufigsten Rohstoffe. 26% der Erdkruste bestehen daraus. Leider halt nicht in der gewünschten Reinheit wie dies in der Fotovoltaik oder Halbleiter Industrie benötigt wird. Mehr Info hier
  • Solarzelle:
Eine Solarzelle besteht meist aus Silizium ( Einkristall oder Vielkristall ) Hier werden unter Lichteinstrahlung positive und negative Ladungsträger freigesetzt ( Photoeffekt ) und damit Gleichstrom erzeugt. Quelle: Sonnenertrag
  • Solarkonstante: E0
So wird die Strahlungsstärke der Sonne oberhalb der Atmosphäre genannt. Ausführliche Beschreibung finden Sie bei Wikipedia Quelle: Sonnenertrag
  • SolarModul:
Ein Modul ist eine Zusammenschaltung mehrerer Zellen. Meist werden die Module in einem Rahmen hinter einer gehärteten Glasscheibe montiert und auf der Rückseite mit Kunstharz (EVA) vergossen. Auf der Rückseite ist dann noch eine Anschlussdose (IP 65 geschützt gegen Staub und Strahlwasser) die mit meist Multi Contakt Steckern und Bypassdioden ausgestattet sind. Quelle: Sonnenertrag
  • STC: Standard Test Conditions
Standard Test Bedingungen beziehen sich auf das Modul Datenblatt
Was eigentlich keiner weiß, ist dass in Deutschland diese Bedingungen so gut wie nie erreicht werden. Ihre Leistung bleibt also immer darunter. Es wird bei 25 °C Modultemperatur, 1000 W/m² Bestrahlungsstärke und einem Air Mass von 1,5 gemessen. Module werden vor Auslieferung unter diesen Bedingungen mit Licht geblitzt. Die Messdaten bekommen Sie dann in Form einer so genannten Flashliste mit den Modulen mitgeliefert. Bestehen Sie darauf. Quelle: Sonnenertrag
  • String: engl. für Strang
String bezeichnet man mehrere in Reihe geschaltete Module. Quelle: Sonnenertrag


[bearbeiten] T

  • Temperaturkoeffizent:
Module werden nach STC bewertet. Nach STC liegt der Wert bei 25° C. Je wärmer es wird, umso schlechter ist die Effizenz, was eine geringere Stromernte bedeutet. Gute Module zeichnen sich durch einen besseren Temperaturkoeffizenten aus. Das soll heißen dass diese Module bei höheren Temperaturen eine bessere Ausbeute erzielen. Quelle: Sonnenertrag
  • Total Area:
Durch verschiedene Wirkungsgrade ergeben sich auch unterschiedliche Flächen. Nun kommt es darauf an ob Sie nun lieber möglichst viel Module auf Ihr Dach bekommen wollen, oder ob die Fläche keine Rolle spielt. Monokristalline Zellen haben einen Wirkungsgrad von bis 16% und Dünnschicht bis 8%. Das bedeutet im Klartext dass Sie bei Dünnschicht bis zum Doppelten der Fläche benötigen. Quelle: Sonnenertrag

[bearbeiten] U

  • Uac-Bfr / Uac-Srr bei SMA Wechselrichtern. Leider weiss ich nicht wie das bei anderen WR - Herstellern ist. Infos bitte an mich
Die Netzspannung verlässt den zulässigen Bereich (zulässiger Bereich: siehe Parameterliste des Wechselrichters ) Überprüfen Sie die Netzspannung, sämtliche externen und (in einigen Geräten eingesetzte) internen Sicherungen, FI-Schutzschalter, Kabelverbindungen. Quelle: Sonnenertrag
  • Upv:
= PV - Eingangsspannung Quelle: Sonnenertrag

[bearbeiten] V

  • Volt: nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta benannt.
Volt ist die Maßeinheit für elektrische Spannung. Meist sehen Sie nur das Zeichen V = Volt Quelle: Sonnenertrag

[bearbeiten] W

  • Ein Wechselrichter (auch Inverter) ist ein elektrisches Gerät, das Gleichspannung in Wechselspannung bzw. Gleichstrom in einen Wechselstrom umrichtet. Wechselrichter für PV-Anlagen speisen in den meisten Fällen den Wechselstrom über einen Einspeisezähler in das öffentliche Stromnetz ein.
  • Wafer:
Als so genannte Wafer bezeichnet man hauchdünne Siliziumscheiben für die Halbleiterelektronik. ( Bekannt aus der Chip - Produktion ) Wafer werden aber auch in der Photovoltaik Industrie als Zellen benutzt. Wafer können aus unterschiedlichem Material bestehen ( mono oder polykristallinen Silizium, Silizium Carbit, Gallium Arsenid, und auch Indium Phosphid.) Quelle: Sonnenertrag
  • Watt: benannt nach dem Erfinder James Watt ( Dampfmaschine )
ist nach dem internationalen Einheitensystem der Begriff für Leistung in der Physik. Energie wird ja nicht verbraucht sondern immer nur in eine andere Form umgewandelt. z.B. Sonnenenergie mittels Photovoltaik in Strom. In einer Glühbirne 40 W wiederum wird Strom in Licht und Wärmeenergie umgewandelt. Eine 40w Birne wandelt also in einer Stunde 40wh um, also 0,040 kWh in Wärme und Licht um. Quelle: Sonnenertrag
  • Wirkungsgrad:
monokristallin W = 13 - 17% Als Wirkungsgrad einer Photovoltaikzelle oder eines PV Moduls wird das Verhältnis zwischen abgegebener elektrischer Leistung und der Sonneneinstrahlung bezeichnet. Also das Verhältnis zwischen aufgenommener und abgegebener Leistung. Je niedriger der Wirkungsgrad umso größer die benötigte Fläche. Quelle: Sonnenertrag
  • Wp: siehe kWp

[bearbeiten] X

[bearbeiten] Y

[bearbeiten] Z

  • Zonenschmelzverfahren:
Das Zonenschmelzverfahren ist eine Technik, um hochreines einkristallines ( monokristallines ) Silizium herzustellen. Ein gereinigter polykristalliner Stab wird in einem kleinen Bereich aufgeschmolzen. Dieser Schmelzbereich wird langsam entlang des Stabes verschoben. Durch das langsame Rekristallisieren beim Abkühlen erreicht man eine einkristalline Struktur, und Fremdstoffe werden mit dem Wandern der Schmelzzone mitgenommen und so aus dem Kristall entfernt. So gewinnt man hochreines Silizium. Ausführlichere Infos entnehmen Sie bitte Wikipedia Quelle: Sonnenertrag

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Diese Seite wurde zuletzt am 22. April 2009 um 20:34 Uhr geändert. - Diese Seite wurde bisher 8.982 mal abgerufen. - Impressum - Über Photovoltaik Wiki